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Dunkelflaute: Wenn Wind und Sonne fehlen – und was das für Unternehmen bedeutet

📅 21.04.2026 · ⏱ ca. 1 Min. Lesezeit · 174 Wörter

Eine Dunkelflaute bezeichnet Perioden, in denen weder Wind weht noch Sonne scheint – und die Einspeisung erneuerbarer Energien gegen null fällt. Was bedeutet das für Energiepreise und Versorgungssicherheit?

Was ist eine Dunkelflaute?

Als Dunkelflaute bezeichnet man Wetterperioden, typischerweise im Winter, bei denen gleichzeitig wenig Wind weht und kaum Sonnenlicht vorhanden ist. In solchen Phasen fällt die Einspeisung aus Wind- und Solaranlagen stark ab. Die Stromlücke muss durch konventionelle Kraftwerke, Importe aus dem europäischen Ausland oder Gaskraftwerke geschlossen werden.

Was passiert mit den Preisen?

Während Dunkelflauten steigen die Strompreise an der Börse erheblich. Da flexible Kraftwerke – oft Gaskraftwerke – einspringen müssen, und diese höhere variable Kosten haben, steigt der sogenannte Merit-Order-Preis. Betriebe mit variablen Tarifen sehen diese Preise zeitverzögert in ihren Abrechnungen.

Wie können Betriebe sich schützen?

Für kleine und mittlere Gewerbebetriebe ist ein Festpreisvertrag der beste Schutz gegen Preisspitzen durch Dunkelflauten. Er sichert einen fixen Arbeitspreis unabhängig von Marktbewegungen. Für größere Betriebe bieten Tranchen-Modelle und strukturierte Beschaffung zusätzliche Absicherungsstrategien.

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