In der RLM-Kategorie hängen die Netzentgelte nicht nur vom Verbrauch ab, sondern auch von der maximalen Leistungsabnahme – der Lastspitze. Wer diese reduziert, spart.
Was ist eine Lastspitze?
Die Lastspitze ist die höchste Leistungsabnahme eines Betriebs in einem Abrechnungszeitraum – typisch gemessen als maximale Viertelstunde pro Monat. Netzbetreiber dimensionieren ihre Infrastruktur auf Basis dieser Lastspitzen und berechnen entsprechend.
Wie entstehen Lastspitzen?
Wenn viele energieintensive Geräte gleichzeitig anlaufen – zum Beispiel mehrere Maschinen, Klimaanlage und Beleuchtung beim Betriebsstart – entsteht eine Lastspitze. Durch gestaffeltes Anfahren kann diese oft erheblich reduziert werden.
Wie viel lässt sich einsparen?
Je nach aktuellem Lastprofil und regionalem Netzentgelt kann eine Lastspitzenreduzierung um 20 bis 30 Prozent eine entsprechende Senkung der leistungsabhängigen Netzentgelte bedeuten – bei einem Industriebetrieb mit hohem Verbrauch oft mehrere tausend Euro im Jahr.