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Energiekosten in der Gastronomie senken: 9 Hebel, die schnell wirken

2 Min. Lesezeit
Energiekosten in der Gastronomie senken: 9 Hebel, die schnell wirken

In der Gastronomie laufen Kühlung, Küche, Spülmaschine und Lüftung oft viele Stunden am Tag. Energie gehört deshalb neben Personal und Wareneinsatz zu den großen Kostenblöcken. Die gute Nachricht: Einige Hebel wirken sofort und ohne Investition.

1. Den Vertrag prüfen

Der schnellste Hebel ist der Einkauf. Viele Betriebe zahlen seit Jahren denselben Tarif oder stecken unbemerkt in der Grundversorgung. Ein Vergleich von Strom und Gas kostet keine Investition, nur eine Rechnung. Mehr dazu in Grundversorgung und Ersatzversorgung.

2. Strom und Gas bündeln

Wer mit Gas kocht oder heizt, sollte beide Energieträger gemeinsam ausschreiben. Ein Ansprechpartner, einheitliche Fristen und oft bessere Konditionen.

3. Kühlung im Griff behalten

Kühlgeräte laufen rund um die Uhr. Prüfen Sie Türdichtungen, halten Sie Lüftungsgitter frei und lassen Sie Abstand zur Wand. Stellen Sie die Temperaturen nicht kälter ein als nötig. Volle, gut sortierte Kühlräume halten die Temperatur besser als halb leere mit häufig offener Tür.

4. Geräte nicht unnötig vorheizen

Herde, Kombidämpfer und Fritteusen laufen oft schon lange vor dem ersten Gast. Ein fester Plan, wann welches Gerät eingeschaltet wird, spart spürbar, ohne den Service zu bremsen.

5. Spülmaschine voll und im passenden Programm

Erst voll beladen spülen und die Eco-Programme nutzen, wo es die Hygiene erlaubt. Eine regelmäßige Entkalkung hält den Verbrauch niedrig.

6. Lüftung bedarfsgerecht steuern

Die Küchenabluft muss nicht in voller Stufe laufen, wenn wenig gekocht wird. Stufenregelungen oder Bedarfssteuerung senken Strom- und Heizkosten zugleich, weil weniger warme Luft abgesaugt wird.

7. LED und Zeitschaltungen

Bei Beleuchtung im Gastraum, in der Küche und im Außenbereich sind LED inzwischen Standard. Bewegungsmelder in Lager, Fluren und Toiletten sparen zusätzlich.

8. Lastspitzen vermeiden

Größere Betriebe mit Lastgangmessung zahlen für ihre höchste Leistungsspitze. Wenn morgens alle Geräte gleichzeitig starten, wird es teuer. Gestaffeltes Einschalten hilft, mehr dazu in SLP oder RLM.

9. Saison und Öffnungszeiten berücksichtigen

Betriebe mit Saisongeschäft oder Ruhetagen sollten das bei Vertragswahl und Geräteplanung einbeziehen. Geräte, die an Ruhetagen nicht gebraucht werden, gehören vom Netz.

Fazit

Die Kombination aus günstigem Vertrag und ein paar festen Abläufen im Alltag bringt in der Gastronomie oft mehr als jede einzelne Investition. Den ersten Schritt übernehmen wir: Lassen Sie Ihren Strom- und Gasvertrag kostenlos prüfen.

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