Bäckereien sind die energieintensivsten Betriebe im Lebensmittelhandwerk. Backöfen, Kühlung, Knetmaschinen, Gärräume – der Energieverbrauch ist hoch und konstant.
Warum Bäckereien besonders betroffen sind
Bäckereien starten oft ab 2 oder 3 Uhr morgens. Zu dieser Zeit sind die Energiepreise an der Börse oft günstig – aber nur wenige Tarife bilden das ab. Gleichzeitig laufen Öfen, Kühlung und Maschinen parallel, was zu hohen Lastspitzen führt.
Strom und Gas – beide optimierbar
Eine Besonderheit der Bäckerei: Der Gasanteil ist oft höher als der Stromanteil. Backöfen laufen typisch mit Gas. Viele Bäckereien haben bisher nur den Strom verglichen und den Gastarif ignoriert – dabei ist das Einsparpotenzial beim Gas oft genauso groß. Bei 120.000 Kilowattstunden Strom und 180.000 Kilowattstunden Gas können durch gleichzeitige Optimierung beider Tarife typisch 10.000 bis 18.000 Euro pro Jahr eingespart werden.
Filial-Bäckereien: Bündelvertrag nutzen
Bäckereien mit mehreren Standorten können durch einen Bündelvertrag zusätzlich 5 bis 8 Prozent bei beiden Energieträgern sparen. Ein Ansprechpartner, eine Rechnung, bessere Konditionen.