Gastronomie-Betriebe gehören zu den energieintensivsten Gewerben überhaupt. Kühlung, Küchengeräte, Klimaanlage, Beleuchtung – alles läuft gleichzeitig und dauerhaft. Umso mehr lohnt sich eine Optimierung.
Typischer Energieverbrauch in der Gastronomie
Ein durchschnittliches Restaurant mit 40 Sitzplätzen verbraucht zwischen 45.000 und 75.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Hinzu kommen 25.000 bis 50.000 Kilowattstunden Gas für Küche und Heizung. Beim Grundversorgertarif entstehen daraus schnell Jahreskosten von 15.000 bis 24.000 Euro – und das nur für Strom.
Die größten Energieverbraucher
Kühlung macht in der Gastronomie bis zu 35 Prozent des Stromverbrauchs aus – sie läuft 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Küchengeräte folgen mit rund 30 Prozent, Klimaanlage und Beleuchtung mit weiteren 20 bis 25 Prozent.
Konkretes Einsparpotenzial
Bei einem Wechsel vom Grundversorgertarif (typisch 28 bis 32 Cent pro Kilowattstunde netto) auf einen optimierten Gewerbevertrag (typisch 19 bis 23 Cent) ergibt sich bei 55.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch eine Ersparnis von 2.750 bis 5.500 Euro pro Jahr – allein beim Strom. Inklusive Gas-Optimierung kommen typisch 3.900 bis 6.200 Euro zusammen.
Besonderheiten für die Gastronomie
Saisonale Schwankungen, Ruhetage und unterschiedliche Öffnungszeiten prägen das Lastprofil der Gastronomie. Nicht jeder Standardtarif bildet das optimal ab. Eine branchenspezifische Beratung berücksichtigt diese Faktoren und findet den passenden Tarif.