Seit März 2026 hat sich die Lage am Gasmarkt fundamental verändert. Geopolitische Spannungen im Nahen Osten treiben die Preise – mit direkten Auswirkungen auf Gewerbebetriebe.
Was ist passiert?
Seit Ende Februar 2026 sorgt der Irankonflikt für erhebliche Unsicherheit an den Energiemärkten. Die teilweise Sperrung der Straße von Hormus – einer der wichtigsten Handelsrouten für Flüssiggas – hat das globale LNG-Angebot reduziert. An den europäischen Gasbörsen stiegen die Preise um bis zu 65 Prozent. Zum Vergleich: Das Krisenniveau von 2022 wurde dabei noch nicht erreicht, da keine physische Angebotsverknappung in Europa vorliegt.
Wer ist betroffen?
Betriebe mit laufenden Festpreisverträgen sind zunächst geschützt – ihr Arbeitspreis bleibt konstant, unabhängig von Börsenentwicklungen. Betriebe ohne Preisgarantie oder mit auslaufenden Verträgen sehen die Preissteigerungen zeitverzögert in ihren Abrechnungen.
Festpreis oder Flexibiltarif?
In einem volatilen Markt ist ein Festpreisvertrag für die meisten kleinen und mittleren Gewerbebetriebe die sicherere Wahl. Er bietet Planungssicherheit und schützt vor weiteren Preisausschlägen – zu einem Zeitpunkt, an dem die Marktlage noch unberechenbar ist.