Immer mehr Gewerbebetriebe steigen bei der Heizung auf Wärmepumpen um. Was das für den Strombedarf und die Tarifgestaltung bedeutet.
Wie viel Strom braucht eine Wärmepumpe?
Eine gewerbliche Wärmepumpe für ein mittelgroßes Bürogebäude oder einen Einzelhandelsbetrieb kann den jährlichen Strombedarf erheblich erhöhen – je nach Anlage und Heizbedarf um 20.000 bis 80.000 Kilowattstunden pro Jahr. Das verändert das Lastprofil des Betriebs und kann die Tarifkategorie beeinflussen.
Spezielle Wärmepumpentarife
Einige Energieversorger bieten spezielle Tarife für Wärmepumpen an – mit günstigeren Nachtpreisen oder Sonderkonditionen. Für Gewerbebetriebe lohnt sich eine gezielte Suche nach diesen Tarifen.
SLP zu RLM durch Wärmepumpe?
Wenn durch die Wärmepumpe die 100.000-Kilowattstunden-Schwelle überschritten wird, wechselt der Betrieb automatisch in die RLM-Kategorie. Das öffnet den Zugang zu günstigeren individuellen Tarifen – ein potenziell positiver Effekt.