Power Purchase Agreements – kurz PPAs – werden als Zukunft der Unternehmensenergiebeschaffung gehandelt. Was steckt dahinter, und für welche Betriebe ist das relevant?
Was ist ein PPA?
Ein Power Purchase Agreement ist ein langfristiger Direktliefervertrag zwischen einem Stromerzeuger (zum Beispiel einem Wind- oder Solarpark) und einem Unternehmen. Der Käufer erhält Strom zu einem vertraglich fixierten Preis – ohne Börsenschwankungen. Die Laufzeiten betragen typisch 5 bis 15 Jahre.
Welche Vorteile bieten PPAs?
PPAs bieten Preissicherheit über sehr lange Zeiträume. Gleichzeitig erhält das Unternehmen nachweislich grünen Strom direkt aus einer Anlage – oft mit Herkunftsnachweis. Das ist für Unternehmen interessant, die Klimaziele verfolgen und diese gegenüber Kunden oder Investoren belegen wollen.
Für wen lohnt sich ein PPA?
PPAs sind primär für Großverbraucher ab mehreren Millionen Kilowattstunden relevant – idealerweise mit stabilen Lastprofilen. Für kleine und mittlere Betriebe der Gastronomie oder des Einzelhandels sind sie in der Regel noch nicht wirtschaftlich sinnvoll. Hier sind klassische Tarifoptimierungen der effektivere Hebel.