Energiebeschaffung

Festpreis, Tranchen oder Spotmarkt: Welches Beschaffungsmodell passt zu Ihrem Betrieb?

📅 21.04.2026 · ⏱ ca. 1 Min. Lesezeit · 181 Wörter

Der Energiemarkt hat sich verändert. Ein einfacher Festpreis für drei Jahre war lange Standard – heute ist er oft die teuerste Option. Was sind die Alternativen?

Das Festpreismodell

Der Festpreis bietet einen fixen Arbeitspreis über die gesamte Vertragslaufzeit. Er schafft maximale Planungssicherheit und ist besonders für kleinere Betriebe geeignet. Der Nachteil: Der Lieferant preist sein Risiko ein. In Zeiten hoher Unsicherheit wird diese Risikoprämie entsprechend groß.

Das Tranchen-Modell

Beim Tranchen-Einkauf wird der Jahresbedarf in mehrere Teilmengen aufgeteilt, die zu verschiedenen Zeitpunkten am Markt gekauft werden. Das streut das Preisrisiko. Sinnvoll ab etwa 100.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch. Wenn in einem Monat die Preise hoch sind, kann im nächsten Monat nachgekauft werden.

Der Spotmarkt-Tarif

Beim Spotmarkt-Tarif richtet sich der Preis nach den täglichen Börsenpreisen. Das ermöglicht maximale Einsparungen bei günstigen Phasen – bringt aber auch das höchste Risiko mit sich. Geeignet für Betriebe, die ihren Verbrauch flexibel anpassen können.

Die strukturierte Beschaffung

Für Großverbraucher ab 500.000 Kilowattstunden gibt es maßgeschneiderte Kombinationen aller Modelle – angepasst an das individuelle Verbrauchsprofil und die Risikobereitschaft des Unternehmens.

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